Rechtliches
Nachfolgend findest du die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Rhöda Kreativstube für Bestellungen über unseren Onlineshop und für individuell vereinbarte Anfertigungen.
Stand: 17. Juli 2026
1. Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die zwischen
Marc Drolshagen
Rhöda Kreativstube
Alsbergstraße 16
34479 Breuna
DeutschlandTelefon: +49 (0) 174 354 85 84
E-Mail: kontakt@rhoeda-kreativstube.de– nachfolgend „Verkäufer“ genannt –
und seinen Kunden über den Onlineshop der Rhöda Kreativstube oder im Rahmen einer individuellen Bestellung geschlossen werden.
- Kunde im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist sowohl ein Verbraucher als auch ein Unternehmer.
- Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
- Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
- Abweichende Bedingungen eines Unternehmers werden nicht anerkannt, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich in Textform zugestimmt wurde.
2. Vertragsgegenstand
- Gegenstand der Verträge ist der Verkauf und die Lieferung von Waren, insbesondere von im 3D-Druckverfahren hergestellten Dekorationsartikeln, Geschenkartikeln, Lithophanen, Beleuchtungskomponenten, Rahmen und Zubehör.
- Das Sortiment umfasst sowohl vorgefertigte Standardprodukte als auch Waren, die nach den persönlichen Wünschen oder Vorgaben des Kunden angefertigt oder individualisiert werden.
- Die wesentlichen Eigenschaften der Waren ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, den im Bestellprozess gewählten Varianten und gegebenenfalls aus zusätzlichen Vereinbarungen mit dem Kunden.
- Soweit Produkte aus mehreren Einzelteilen oder Komponenten bestehen, ergibt sich der konkrete Lieferumfang aus der jeweiligen Produktbeschreibung. Abgebildete Dekorationen, Beleuchtungsmittel oder sonstige Gegenstände gehören nur dann zum Lieferumfang, wenn dies ausdrücklich angegeben ist.
3. Vertragsschluss im Onlineshop
- Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Vertragsangebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.
- Der Kunde kann Produkte auswählen, in den Warenkorb legen und seine Eingaben vor Abgabe der Bestellung überprüfen und berichtigen.
- Durch Anklicken der Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutig beschrifteten Schaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
- Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine automatische Bestätigung über den Eingang seiner Bestellung. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar, sofern in ihr nicht ausdrücklich die Annahme der Bestellung erklärt wird.
- Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen, indem er
- dem Kunden eine ausdrückliche Auftragsbestätigung in Textform übermittelt,
- den Kunden zur Zahlung auffordert,
- die Ware versendet oder
- mit der Herstellung einer individuell angefertigten Ware beginnt und den Kunden hierüber informiert.
Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem eine dieser Handlungen zuerst erfolgt.
- Nimmt der Verkäufer das Angebot innerhalb der genannten Frist nicht an, gilt das Angebot als abgelehnt. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall unverzüglich zurückerstattet.
4. Vertragsschluss bei individuellen Anfragen
- Anfragen zu Sonderanfertigungen, Personalisierungen oder individuell zusammengestellten Produkten sind zunächst unverbindlich.
- Auf Grundlage der Kundenanfrage kann der Verkäufer dem Kunden ein individuelles Angebot unterbreiten. Dieses enthält insbesondere Angaben zum Produkt, zum Preis, zum Lieferumfang und gegebenenfalls zur voraussichtlichen Herstellungszeit.
- Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das individuelle Angebot innerhalb der darin genannten Frist annimmt. Die Annahme kann in Textform oder durch Zahlung des vereinbarten Preises erfolgen.
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden Bestandteil eines individuell geschlossenen Vertrags, wenn sie dem Angebot beigefügt werden oder der Kunde vor Vertragsschluss auf ihre Geltung hingewiesen wird und sie einsehen kann.
5. Vertragssprache und Speicherung des Vertragstextes
- Vertragssprache ist Deutsch.
- Die Bestelldaten und diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dem Kunden im Rahmen der Bestellbestätigung oder einer weiteren Vertragsbestätigung in Textform zur Verfügung gestellt.
- Der Verkäufer speichert die zur Vertragsabwicklung erforderlichen Vertragsdaten. Kunden mit einem Kundenkonto können ihre Bestellungen im Rahmen der dort bereitgestellten Funktionen einsehen.
- Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die Bestellbestätigung und die bei Vertragsschluss geltenden Vertragsbedingungen dauerhaft zu speichern.
6. Preise und Zahlungsbedingungen
- Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Onlineshop oder im individuellen Angebot angegebenen Preise.
- Der Verkäufer nimmt die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG in Anspruch. Umsatzsteuer wird daher nicht gesondert ausgewiesen.
- Zusätzlich zum Warenpreis können Versandkosten anfallen. Die Höhe der Versandkosten wird dem Kunden vor Abgabe seiner Bestellung angezeigt.
- Die im jeweiligen Bestellvorgang verfügbaren Zahlungsarten werden dem Kunden im Onlineshop angezeigt. Bei individuellen Angeboten ergeben sich die möglichen Zahlungsarten aus dem jeweiligen Angebot.
- Soweit nichts anderes vereinbart wurde, ist der Kaufpreis unmittelbar nach Vertragsschluss fällig.
- Bei Nutzung eines Zahlungsdienstleisters gelten ergänzend dessen Vertrags- und Datenschutzbedingungen. Die gesetzlichen Rechte des Kunden gegenüber dem Verkäufer bleiben hiervon unberührt.
- Scheitert eine Zahlung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, kann der Verkäufer die dadurch tatsächlich entstandenen angemessenen Kosten vom Kunden verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
7. Personalisierte und individuell angefertigte Waren
- Bei personalisierten oder individuell angefertigten Waren ist der Kunde verpflichtet, dem Verkäufer die für die Herstellung erforderlichen Angaben, Bilder, Texte, Dateien, Farbwünsche und sonstigen Informationen vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
- Die Herstellung beginnt erst, wenn
- alle erforderlichen Informationen und Dateien vorliegen,
- offene Rückfragen geklärt sind,
- eine gegebenenfalls erforderliche Gestaltungsfreigabe erfolgt ist und
- die vereinbarte Zahlung eingegangen ist.
- Angegebene Herstellungs- oder Lieferzeiten beginnen bei individuell angefertigten Produkten erst, wenn sämtliche erforderlichen Mitwirkungshandlungen des Kunden erfüllt sind.
- Der Kunde hat die übermittelten Angaben und Dateien vor der Übermittlung sorgfältig zu prüfen. Dies gilt insbesondere für Schreibweisen, Namen, Daten, Bildausschnitte, Farben und sonstige Gestaltungsvorgaben.
- Stellt der Verkäufer dem Kunden vor der Herstellung einen Entwurf oder eine Vorschau zur Freigabe zur Verfügung, ist der Kunde verpflichtet, diesen sorgfältig zu prüfen. Die Herstellung erfolgt erst nach der Freigabe.
- Die Freigabe eines Entwurfs lässt Ansprüche wegen Produktionsfehlern oder Abweichungen, die vom Verkäufer zu vertreten sind, unberührt.
- Sind die übermittelten Bilder oder Dateien technisch nicht für die gewünschte Herstellung geeignet, informiert der Verkäufer den Kunden hierüber. Der Kunde erhält die Möglichkeit, innerhalb einer angemessenen Frist geeignete Ersatzdaten bereitzustellen.
- Erfolgt trotz Aufforderung keine erforderliche Mitwirkung, kann sich die vereinbarte Herstellungs- oder Lieferzeit entsprechend verlängern. Nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
- Der Verkäufer ist berechtigt, Gestaltungswünsche oder Inhalte abzulehnen, die gegen geltendes Recht, Rechte Dritter oder die guten Sitten verstoßen.
8. Rechte an übermittelten Bildern, Texten und Dateien
- Der Kunde versichert, dass er berechtigt ist, die von ihm übermittelten Bilder, Texte, Logos, Namen, Grafiken und sonstigen Inhalte für die gewünschte Herstellung zu verwenden.
- Der Kunde versichert insbesondere, dass durch die Verarbeitung der übermittelten Inhalte keine Urheberrechte, Markenrechte, Persönlichkeitsrechte, Datenschutzrechte oder sonstigen Rechte Dritter verletzt werden.
- Der Kunde räumt dem Verkäufer die zur Herstellung und Vertragsdurchführung erforderlichen einfachen Nutzungsrechte an den übermittelten Inhalten ein. Die Rechte werden ausschließlich zur Bearbeitung der Bestellung, Herstellung der Ware und Abwicklung des Vertrags genutzt.
- Eine darüber hinausgehende Verwendung, insbesondere zu Werbezwecken oder zur Veröffentlichung als Produktbeispiel, erfolgt nur mit einer gesonderten Zustimmung des Kunden.
- Wird der Verkäufer wegen einer vom Kunden zu vertretenden Rechtsverletzung durch bereitgestellte Inhalte von einem Dritten in Anspruch genommen, stellt der Kunde den Verkäufer von den berechtigten Ansprüchen und den erforderlichen Kosten der Rechtsverteidigung frei. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
9. Herstellungsbedingte Abweichungen
- Viele Produkte werden einzeln oder in kleinen Stückzahlen im 3D-Druckverfahren hergestellt. Herstellungsbedingt können insbesondere feine Schichtlinien, Ansatzstellen, minimale Oberflächenunterschiede oder geringfügige Maßabweichungen auftreten.
- Bei Farben kann es aufgrund unterschiedlicher Materialien, Materialchargen, Bildschirmeinstellungen oder Lichtverhältnisse zu geringfügigen Abweichungen zwischen der Darstellung im Onlineshop und dem gelieferten Produkt kommen.
- Solche geringfügigen, technisch unvermeidbaren oder für das Herstellungsverfahren üblichen Abweichungen stellen keinen Mangel dar, sofern sie die vereinbarte Beschaffenheit, die Funktionsfähigkeit oder die gewöhnliche Verwendung des Produkts nicht beeinträchtigen.
- Bei individuell aus Bildern hergestellten Lithophanen hängt das Ergebnis unter anderem von Auflösung, Bildqualität, Kontrast, Belichtung und Bildausschnitt der vom Kunden bereitgestellten Aufnahme ab. Der Verkäufer weist den Kunden auf offensichtlich ungeeignete Bilddaten hin, soweit dies vor der Herstellung erkennbar ist.
- Die gesetzlichen Mängelrechte des Kunden bleiben unberührt.
10. Lieferung und Versand
- Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene Lieferanschrift.
- Lieferungen erfolgen ausschließlich in die Länder und Regionen, die im Onlineshop oder während des Bestellvorgangs als Liefergebiet angeboten werden.
- Die jeweiligen Lieferzeiten werden auf der Produktseite, im Bestellprozess oder im individuellen Angebot angegeben.
- Bei einer Bestellung mehrerer Produkte gilt grundsätzlich die längste angegebene Lieferzeit, sofern keine Teillieferung vereinbart wird.
- Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Zusätzliche Versandkosten entstehen dem Kunden hierdurch nur, wenn dies vorher ausdrücklich vereinbart wurde.
- Verzögert sich die Lieferung aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung des Kunden, verlängert sich die Lieferzeit um den Zeitraum der Verzögerung sowie um eine angemessene Wiederanlaufzeit.
- Kann eine Sendung aufgrund einer vom Kunden fehlerhaft angegebenen Anschrift oder aus einem anderen vom Kunden zu vertretenden Grund nicht zugestellt werden, kann der Verkäufer die tatsächlich entstandenen Kosten eines erneuten Versands verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass keine oder geringere Kosten entstanden sind.
- Gegenüber Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Ware grundsätzlich erst mit der Übergabe an den Verbraucher oder einen von ihm bestimmten Empfänger über.
- Gegenüber Unternehmern geht die Gefahr mit der Übergabe der Ware an das mit dem Versand beauftragte Transportunternehmen über, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
- Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Lieferverzug bleiben unberührt.
11. Eigentumsvorbehalt
- Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.
- Gegenüber Unternehmern behält sich der Verkäufer das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor.
12. Widerrufsrecht für Verbraucher
- Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
-
Die Einzelheiten zum Widerrufsrecht, zur Widerrufsfrist, zur Ausübung des Widerrufs, zu den Widerrufsfolgen und zum Muster-Widerrufsformular ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers.
- Ein Widerrufsrecht besteht insbesondere nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
- Der Ausschluss des Widerrufsrechts gilt nur für tatsächlich individuell angefertigte oder eindeutig personalisierte Waren. Für gleichzeitig bestellte, nicht individualisierte Standardwaren kann weiterhin ein Widerrufsrecht bestehen.
- Das Widerrufsrecht und die elektronische Widerrufsfunktion gelten ausschließlich für Verbraucher. Unternehmern wird kein freiwilliges Widerrufsrecht eingeräumt.
- Gesetzliche Mängelrechte bleiben auch bei individuell angefertigten Waren uneingeschränkt bestehen.
13. Mängelhaftung
- Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung.
- Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer Gelegenheit zur Nacherfüllung zu geben, bevor er die Ware selbst repariert, verändert oder durch Dritte bearbeiten lässt. Ausgenommen sind Fälle, in denen eine vorherige Nacherfüllung gesetzlich entbehrlich oder dem Kunden nicht zumutbar ist.
- Beschädigungen, die durch unsachgemäße Verwendung, Nichtbeachtung von Produkt- oder Sicherheitshinweisen, übermäßige Hitze, ungeeignete Reinigungsmittel, Gewalteinwirkung oder eigenmächtige Veränderungen entstehen, begründen keine Mängelansprüche, soweit der Verkäufer diese nicht zu vertreten hat.
- Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, gelten ergänzend die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten nach § 377 HGB.
- Freiwillige Garantien bestehen nur, wenn sie für das jeweilige Produkt ausdrücklich erklärt wurden. Gesetzliche Mängelrechte werden durch eine Garantie nicht eingeschränkt.
14. Haftung
- Der Verkäufer haftet unbeschränkt
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
- bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie
- im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
- Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
- Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.
15. Verbraucherstreitbeilegung
Der Verkäufer ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
16. Anwendbares Recht
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als hierdurch nicht der Schutz entzogen wird, der dem Verbraucher durch zwingende gesetzliche Bestimmungen des Staates gewährt wird, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
17. Gerichtsstand und Erfüllungsort für Unternehmer
- Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.
- Dasselbe gilt, wenn ein Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
- Der Verkäufer bleibt berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
- Erfüllungsort für Lieferungen und Zahlungen im Geschäftsverkehr mit Unternehmern ist der Geschäftssitz des Verkäufers, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Stand: 17. Juli 2026
